Umzug!

Donnerstag, 26. August 2010

Ab sofort blogge ich nur noch auf meiner neuen Internetpräsenz:

www.angelreise-blog.de

Ich hoffe, wir sehen uns!


Grönland ist genial!

Mittwoch, 11. August 2010

Den Traum von Grönland durfte ich mit meinem Chef Anfang August eine Woche erleben. Von Hamburg ging es über Kopenhagen nach Kangerlussuaq (air greenland). Von dort weiter nach Nuuk. In Grönlands Hauptstadt wurden wir von Nuuk Tourism Tour Coordinator Piitaaraq Rosbach abgeholt und zu unserem Hotel gefahren. Schnell waren die Zimmer im Hotel Hans Egede bezogen und wir starteten zu einer Stadtrundfahrt. Beim abendlichen Bier an der Hotelbar planten wir die nächsten Tage. Wir konnten es kaum abwarten! Das tolle Frühstück im Hotel war schnell eingenommen und wir starteten mit Piitaaraq und Michael per Boot zum ersten Fluss. Es ging Richtung Eqaluit Paarlit. Nach rund einer Stunde Fußmarsch erreichten wir diesen traumhaften Fluss. Zwar war das Wasser stark angetrübt, doch sahen wir Fische schwallen und springen. Ich begann meinen Grönland-Trip mit einem wunderschön gezeichneten Saibling, der sich auf einen Kupfer-Mepps in Größe drei stürzte. Nach dem Biss schoss der Fisch in den Gumpen und riss die Schnur von der Rolle. Es war der Hammer! Das leuchtende Rot am Bauch meines ersten Arktischen Saiblings schien immer wieder durch das grünliche Wasser. Nach einigen spannenden Minuten verschwand der Fisch in den Keschermaschen. Unser Guide steuerte zum Essen einen weiteren Fisch bei. Der erste Tag am Wasser war super und wir waren heiß auf die weiteren Flüsse.

Regen, Regen, Regen
Leider machten uns Regen und Wind einen Strich durch die Rechnung. Die folgenden zwei Tage zwangen uns zu einem Stadturlaub in Nuuk. Schnell waren die fünf Sportfachgeschäfte abgeklappert und zahlreiche Becher Kaffee geleert. Die Wolken hingen tief und drückten auf die Stimmung. Wir setzten unsere Hoffnung auf den Mittwoch. Und dieser zeigte sich schon deutlich besser. Trotz Nebels starteten wir mit Skipper John nach Qooqqut. Dort besichteten wir die Wildnishütten (in die ich auf jeden Fall noch einmal zurückkehre) und machten uns auf den Weg zu zwei fischreichen Flüssen. Und dort ging es richtig ab! Wir fingen unzählige Saiblinge auf Spinner und Fliege in kleinen Pools oder kurzen Rauschen. Es war absolut geniales Fischen! Leider zogen nachmittags wieder Regenwolken auf und wir befischten nach einer Pause mit getrocknetem Heilbutt, Dorsch und Moschusochsen ein neuen Fluss.

Fische, Fische, Fische
Hier fanden wir einen Pool der schwarz war - wegen zig Saiblingen! So hatten wir uns Grönlands Flüsse vorgestellt. Anders als die vorherigen Flüsse war hier aufgrund der starken Strömung Spinner die erste Wahl. Aber an den leichten Ruten machten die strammen Fische auch ordentlich Rabatz. Leider hörte der Regen nicht auf und wir konzentrierten uns aufs Fischen und weniger aufs Fotografieren. Drill auf Drill folgten und wir waren im siebten Anglerhimmel. Ich ließ es mir an einigen Stellen aber dann doch nicht nehmen, meine Fliege zu servieren. Die flinken Saiblingen sausten stromab und ich folgte mit großen Schritten! Da wir widerhakenlos fischten, ließen sich alles Fische schonend zurücksetzen. Das wir um 17 Uhr wieder abgeholt werden sollten, verschwitzten wir total. Um zehn vor sieben schaute ich auf die Uhr und wir machten uns mit fast zwei Stunden Verspätung zum Treffpunkt auf. Aber Skipper John war ganz entspannt: "Und, habt Ihr viel gefangen?" Seine Frage zeigte, die Grönländer sind völlig relaxt. Beim abendlich Genuss eines Grönland-Kaffees ließen wir die Tage Revue passieren.

Der letzte Tag
Donnerstag verließen wir den Hafen von Nuuk noch bei  Nebel. Doch schon eine Stunde später brach der Himmel auf und die Sonne hüllte die Berge um uns herum in warmes Licht. Wir wanderten wieder durch eine unwirkliche Landschaft, die an Herr der Ringe erinnerte. Und dann waren wir da. An einem Fluss, der mich schon vor dem ersten Wurf in seinen Bann zog. Das glasklare Wasser sah aus wie Gelee. Und wieder ließen uns die Fische nicht im Stich. Eine Rute war immer krumm. Ob schmale Strömungsrinne, tiefer Gumpen oder Strömungschatten - Standplätze waren zahlreich zu finden. Es ist so ein geniales Gefühl, wenn die Bisse auf Sicht kommen und die Fliegenschnur durch die Finger schießt. Davon kann man einfach nicht genug bekommen! Bisher hatten die Fische alle eine Größe zwischen 45 und 54 Zentimetern. Ich wollte meinen ersten Grönland-Trip mit einem der dicken Flussbewohner beenden. Denn immer wieder sahen wir die fetten Männchen durch den Fluss schießen. Im letzten Pool schickte ich meinen Streamer in die Tiefe und verlor drei Fische. Der vierte aber saß und bohrte nur am Grund. Sollte das mein Abschlussfisch sein? Matthi kam mit der Kamera. Dann sah ich ihn - ein Traum-Saibling! Wenige Augenblicke präsentierte ich der Kamera ein Exemplar von 60 Zentimetern Länge! Für mich ein tolles Ende. Was soll ich sagen, Grönland ist abolutes Top-Revier für das Fischen auf Saibling. In fast jeden Fluss ziehen die hübsche Fische hoch und erreichen Spitzengewichte von bis zu 12 Pfund. Ganz klar, ich werde wiederkommen! Piitaaraq, auf bald!

Da muss ich wieder hin!

Matthias und ich bei der Arbeit.

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit.

Ein super Guide - Piitaaraq Rosbach.

Ist das nicht eine geniale Landschaft?

Farben.

Der Pool war voll...

Pure Kraft.

Ja, das sind Saiblinge!

Rentier und Saibling frisch vom Grill.

Mücken waren nicht das Problem, aber die Fliegen.

Fliegenfischen auf Saibling.

Ruten Klasse 6 sind ideal.

Blick von einer Wildnishütte zur nächsten.

Den ganzen Fisch und weitere Bilder gibt´s demnächst in Rute & Rolle und Fisch & Fliege!
Bei Fragen zum Fischen rund um Nuuk bitte anmailn!

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Zurück aus Norwegen

Donnerstag, 15. Juli 2010

Eine Woche Südnorwegen ist vorbei. Und was soll ich sagen: Es war eine lustige und interessante Reise an die Südseite der Hardangervidda. Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie wir es uns erhofft hatten. Viel Regen und niedrige Temperaturen in der zweiten Hälfte. Nachts lagen die Werte zwischen 5 und 10 Grad. Tagsüber kroch das Thermometer auf maximal 10 bis 15 Grad. Wenn die Sonne mal durch die Wolken strahlte, war es aber schön muckelig. Was das Angeln angeht, konnten wir uns über beißende Bachforellen nicht beklagen. Nur die Größe ließ zu wünschen übrig. Mit rund 20 Zentimetern Länge gab´s keine Einladung zum Fototermin. Wir haben Fische um 30 bis 40 Zentimetern steigen und schwallen gesehen. Aber Schuster- und Mücken-Imitationen blieben unbeachtet. Nach vier Tagen sind wir ins Haukeliseter umgezogen und haben bei Tagestrips die Gewässer der Umgebung befischt. Auch hier das gleiche Ergebnis: viele Fische, aber zu klein. Nichtdestotrotz werden wir der Vidda einen weiteren Besuch abstatten. Dann aber erst im August und nicht so hoch. Hier ein paar Bilder:

Sonne nach einem Marsch durch dichte Regenwolken.

Trekking-Nahrung - eigentlich ganz lecker.

"Sommer-Kleidung" für den Vidda-Sommer. Frühstück am See.

Wo sind die großen Fische?

Endlich Kaffee - trotz nassem Holzes.

Auf dem Weg zum Haukeliseter.

Triste Landschaft, auf die ich total stehe!

Überall Seen mit gepunkteten Bewohnern.

Kurz vor der "Böschung" zum Haukeliseter.

Ausgangspunkt für Fjell-Touren - das Haukeliseter.

Und was gab´s hier für uns? Wieder kleine Bachforellen.

Da, ein Steiger! Davon gab es zahlreiche.

Im linken Haus hatten wir unser Zimmer.

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Auf in die Vidda!

Dienstag, 6. Juli 2010

Morgen geht´s los! Der Rucksack ist fast fertig gepackt und Andy auf dem Weg zu mir. Um 4.22 Uhr starten wir mit der S-Bahn zum Flughafen, wo um 6.45 Uhr der Flieger nach Oslo abhebt. Dort steigen wir in den Haukeli-Express und sind gegen 15.10 Uhr im Haukeliseter. Dann lenkt uns das GPS zu den hoffentlich fischreichen Gewässern am Süd-Rand der Hardangervidda. Bilder und Videos, auch von unserem Trip nach Hemsedal (Juni), gibt´s Ende Juli hier im Blog!
Tight lines, Elmar

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Abmeldung - Norwegen ruft!

Donnerstag, 10. Juni 2010

Die Meerskisten sind gepackt und das Fliegengerät sortiert - Hagland Lille und Hemsedal ruft. Was wir zwei Wochen in Süd-Norwegen erlebt haben, erfahrt Ihr hier im Blog!
Tight lines, Elmar

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Dänemark im Mai

Dienstag, 1. Juni 2010

Über Himmelfahrt hat es mich ja mal wieder nach Südjütland gezogen. Einfach mal wieder ein wenig angeln. Ein paar Stunden am Forellensee und den Rest der drei Tage Hecht-Pirsch mit der Fliegenrute an der Vidau. Da man Fehlbisse und verlorene Fische nicht filmen kann, gibt es einen kurzen 7-Minuten-Clip.

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Trip to Bornholm - der Clip

Freitag, 7. Mai 2010

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